Geschichte 1937 – 1959

  • 1937 – Delegiertentag mit 25 jährigem Gründungsfest

Wie immer am Tag des Peter und Paul am 29. Juni feierte unsere Wehr 1937 das 25 jährige Bestehen kombiniert mit einem Delegiertentag. Beim anschließenden Gartenfest mit der Musik, Tanz und den verschiedenen Belustigungen die hier geboten wurden, konnten sich die rund 500 Personen bestens unterhalten.

Brand in der Ablingermühle

Zum Brand des Wirtschaftsgebäudes der Ablingermühle (Kientzelmühle) rückte unsere Wehr ohne Motorspritze aus, musste aber nicht mehr tätig werden.

Zusammenlegung der Wehren Berg und Brandham

Laut Reichsdeutschen Feuerwehrgesetzes wurde vom Bürgermeister Anton Kroiß im Einvernehemen mit den Feuerwehrausschuss Berg und Brandham die Zusammenlegung am 21. August 1938 endgültig durchgeführt und der Ausschuß wie folgt gebildet:

Wehrführer – Franz Göschl

Wehrführerstv. – Johann Karl

Zugsführer – Anton Kalleitner

Zugsführerstv. – Franz Preisinger

Schriftführer – Karl Gebetsroither

Kassier – Ferdinand Mayr

Zeugwart – Johann Blim

  • 1938 – Erntefest

Am Sonntag dem 23. Oktober hielt die Gemeinde Berg gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr Berg und den Löschzug Brandham in Zeiningers Gasthaus in Eisenpalmsdorf ein Fest mit dem Namen „Erntefest“ ab. Anlässlich dieses Festes, wurden Anton Starzinger Bauer in Rubensdorf und Herrn Bürgermeister Anton Kroiß Ehrendiplome überreicht.

  • 1949 – Bau des neuen Depot

Der Bau des neuen Zeughauses wurde am 6. Mai 1949 begonnen. Das Fundament ist unter Mithilfe der ‚Bevölkerung hergestellt worden. In den kommenden Wochen wurde das Mauerwerk aus dem Erdboden  gestampft. Die Mauerarbeiten wurden von Maurer Groiß aus Ainwalchen unter Maurermeister Lösch in Schörfling durchgeführt. Die übrige Arbeit wurde unter Zusammenarbeit der ganzen Bevölkerung freiwillg geleistet. Sämtliche Baumaterialien haben die Bauern aus der Orschaft Berg im Attergau, Engljähring, Jedlham, Eisenpalmsdorf und Katterlohen zusammengeführt.

Einweihung des neuen Depot

Einige Tage vor dem Fest der Apostel Petrus und Paulus war in Berg im Attergau ein arges Leben. Jung und alt war auf den Beinen, um das vorgesehene Fest zu gestalten. Die Feuerwehr hat einen neue Zeugstätte bekommen. Am 29. Juni 1949 wurde das selbe eingeweiht. Die Mädchen flochten Kränze und schmückten damit die Zeugstätte. Am Nachmittag fand in Katterlohen beim Resch ein Konzert statt. Der Besuch war gut, der gesamte Gewinn war 2.620 Schilling. Dieser Betrag wurde auch für Ausgaben der neuen Zeugstätte verwendet.

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  • 1951 – Faschingsball

Am 21. Jänner 1951 hielt unsere Wehr ihre Tanzunterhaltung in Zeiningers Gasthaus in Eisenpalmsdorf ab. Die ungünstige Witterung durch Schneegestöber hat viele Auswärtige Gäste und Heiratslustige verhindert. Für die Tanzmusik sorgte Hans Seidl mit seiner Kapelle. Keiner kam zu kurz, ob jung oder alt, verliebte oder heiratslustige. Johann Brunnmayr mit seinen Polizisten Anton Marx und Resi Marx. Die vermählten Paare bekamen zur Stärkung das sie nicht gleich an eine Scheidung dachten eine guten Imbiss, sowie auch gute Herztropfen. Nicht nur an die Heiratslustigen gedachte der hohe Richter mit dieser Stärkung, sondern auch die Sünder des Gesetzes wurden gestärkt mit diesem Imbiss und Herztropf.

Bau eines Wasserbassin

Durch unermüdlicher Schaffenszeit unseres Wehrführers Herrn Anton Durchner ist es gelungen ein neues Wasserbassin zu bauen. Im Mai 1951 begannen die Ausgrabungen auf den von Herrn Franz Göschl zur Verfügung gestellten Grundstückes. Am 28. Mai 1951 wurden die Seitenwände von Maurerpolier Herrn Josef Kroiß durch eifriger Mitwirkung der jungen Bewohnerschaft von Berg hergestellt. Am 13. und 14. Juni 1951 wurden die Arbeit an Decke, Schlammfang und Putz beendet. So ist wiederum ein Schritt vorwärts getan in der Wasserversorgung.

Ankauf einer neuen Motorspritze

Am 24. Jänner 1951 ist die neue Tragkraftspritze eingetroffen, die von unserer Wehr von der Firma Rosenbauer in Linz angekauft wurde. Es ist eine neuwertige Motorspritze, Type R75 mit 800 Liter Förderleistung pro Minute. Sie kostete 18.867 Schilling davon erhielten wir an Subvention 6256 Schilling. So das noch eine Zahlung von 9111 Schilling offen blieb. 8000 Schilling bekam die Feuerwehr von zwei Spendern die nicht genannt werden wollten. Den übrigen Rest von 1111 Schilling beglichen wir aus der Kassa. Nach Übergabe der neuen Spritze durch einen Mechaniker der Firma Rosenbauer wurde jeden Sonntag geübt. Am 8. Juli wurde sie vor der Peterskirche in Berg im Attergau durch Herrn Pfarrer Felix Baumgartner  geweiht, anschließend sprach Bezirkskommandant Herr Franz Schachinger und Herr Bürgermeister Johann Roither ergreifende Worte. Sämtliche erschienenen Wehren marschierten geschlossen zum Gartenfest in Offenhausers Garten wo bereits die Musikkapelle St. Georgen spielte. So fand das Fest einen gemütlichen Anfang, leider hat es der Wettergott anders gewollt. Den anstatt Sonne schickte er uns ein fürchterliches Gewitter mit Regengüssen. Bald wussten die Gäste nicht mehr wo sie sich unterstellen sollten, denn das Haus des Wirtes wurde viel zu klein, samt dem Heuboden und Kuhstall, überall drängten die Menschen zusammen, um nicht nass zu werden. So war ein schönes Fest in die Brüche gegangen. Trotz allem konnten wir einen Reinererlös von 2.492 Schilling verzeichnen.

  • 1952 – Die erste Bewerbsgruppe in Berg

Am 20. August 1952 legte die erste Gruppen unserer Wehr die Prüfung für das Leistungsabziechen in Bronze mit Erfolg ab.

Gruppenkdt. – Anton Durchner

Maschinist – Mathias Offenhauser jun.

Melder – Anton Hemetsberger

Angriffstrupp – Josef Lenzenweger, Franz Hemetsberger jun.

Wassertrupp – Franz Zauner jun., Josef Blim

Schlauchtrupp – Anton Marx, Georg Scherr jun.

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  • 1953 – Straßeneröffnung in Engljähring

Am 07. Juni 1953 wurde die neu erbaute Straße nach Engljähring feierlich eröffnet. Von unserer Wehr wurde das Fest ausgerichtet.

  • 1957 – Straßeneröffnung in Berg

Straßeneröffnungsfest in Berg am 28. Juni 1957. Nach der Eröffnung veranstaltete die Feuerwehr Berg ein Gartenfest beim Offenhauser (Schneider).

Brand in Egning (Gampern)

Der Wehrführer Anton Durchner stellte sein Auto zur Verfügung, um rasch zum Brandplatz nach Egning zu kommen.

  • 1959 – Bau eines Löschwasserteichs (Schwimmbad)

Am 12. Mai begann der Bau des Löschwasserteiches, beziehungsweise Bades. Bei diesem Bau wurden von den Bewohnern der Orschaft Berg im Attergau 520 Arbeitstunden und 105 Fuhrwerkstunden an Robot geleistet.

Ankauf einer neuen Motorspritze

Am 15. Oktober Ankauf einer neuen VW Motorspritze im Wert von 27.000 Schilling.

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